Tokio, Hiroshima, Kyōto und rund um den Fuji

Hakone,Japan
Lake Ashi, Hako­ne, Japan

Im Febru­ar 2023 hat­ten wir end­lich wie­der die Gele­gen­heit, Japan zu besu­chen. Aus­lö­ser war auch die­ses Mal, wie schon im Jahr 2014, der Besuch einer unse­rer Töch­ter. Offen­sicht­lich hat­te unse­re ers­te Japan­rei­se 2014, bei der wir unse­re ältes­te Toch­ter in Osa­ka tra­fen und zwei Wochen durch Japan reis­ten, unse­re damals mit­rei­sen­de jüngs­te Toch­ter Lui­se geprägt. Sie hat­te sich inzwi­schen ent­schlos­sen, Japa­no­lo­gie und Geschich­te zu stu­die­ren. Um ihre Japa­nisch­kennt­nis­se zu ver­bes­sern, ver­brach­te sie ab Sep­tem­ber 2022 ein Aus­lands­se­mes­ter in Tsu­ku­ba in der Nähe von Tokio und so nutz­ten wir die Gele­gen­heit, sie in ihren Semes­ter­fe­ri­en dort zu besu­chen und noch ein­mal gemein­sam Japan zu erkun­den. Wir woll­ten uns mit Lui­se in Tokio tref­fen und nach ein paar Tagen in Tokio noch Hiro­shi­ma, Kyō­to und die Fuji-Regi­on besuchen.

11. Februar 2023

Seit Wochen zähl­ten wir die Tage, nun war es end­lich soweit. Die Rei­se­ta­schen und der Foto­ruck­sack waren schon am Vor­tag gepackt wor­den. Pünkt­lich um 4.30 Uhr hol­te uns das bestell­te Taxi ab und brach­te uns zum Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen. Wir hat­ten genü­gend Zeit. Das Ein­che­cken ver­lief pro­blem­los und wir konn­ten uns noch ein net­tes Früh­stück im Flug­ha­fen gön­nen. Dann ging es pünkt­lich los. Um 7:00 Uhr saßen wir schon im Zubrin­ger­flug­zeug nach Frank­furt, als plötz­lich der Kapi­tän aus dem Cock­pit zum Kabi­nen­mi­kro­fon griff und uns mit­teil­te, dass „im Cock­pit eine Lam­pe leuch­tet, die eigent­lich aus sein soll­te“. Er wür­de das Sys­tem neu star­ten und sich dann wie­der mel­den. Wie zu Hau­se: „wenn nicht tut, dann reboot“.

Kurz dar­auf stieg noch ein Tech­ni­ker ein, der letzt­end­lich das Pro­blem aber offen­bar auch nicht lösen konn­te. Da das Flug­zeug als „nicht flug­taug­lich“ ein­ge­schätzt wur­de, muss­ten wir dann alle­samt wie­der aussteigen😯.

Da wir für den Anschluss­flug in Frank­furt einen groß­zü­gi­gen Zeit­puf­fer von 3 Stun­den ein­ge­plant hat­ten, waren wir zunächst noch opti­mis­tisch, die­sen noch errei­chen zu kön­nen - lei­der war dies nicht der Fall. Unse­re Flug­ge­sell­schaft buch­te uns statt­des­sen auf einen Ersatz­flug nach Frank­furt um 14:40 Uhr und einen nächt­li­chen Anschluss­flug nach Tokio um 20:45 Uhr um. Dazu muss­ten wir kom­plett aus­che­cken, unser Gepäck vom Band holen, es neu auf­ge­ben, erneut durch die Per­so­nen­kon­trol­le gehen und wie­der einchecken.

Den Rest des Tages durf­ten wir anschlie­ßend im Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen ver­brin­gen. Dank eines Gut­scheins unse­rer Flug­ge­sell­schaft aßen wir dann in unse­rem Frück­stück­re­stau­rant zu Mit­tag - ich scherz­te, dass ich hoff­te, dort nicht noch ein­mal zum Abend­essen hin­ge­hen zu müssen 😉.

Um das wei­te­re kurz zu fas­sen: Unser Zubrin­ger­flug war auch ver­spä­tet, er star­te­te schließ­lich gegen 16:10Uhr.

Neuss,Deutschland
Flug nach Frank­furt - endlich!

Wir erreich­ten den­noch unse­ren umge­buch­ten Anschluss­flug in Frank­furt, der dann auch pünkt­lich star­te­te. Wegen des Ukrai­ne-Kriegs muss­te Russ­land voll­stän­dig umflo­gen wer­den, so dass der Flug nach Tokio fast 14 Stun­den dauerte. 

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