DJI Mini 4 Pro

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Am 25. 9. 2023 hat DJI das neu­es­te Mit­glied sei­ner Mini-Serie vor­ge­stellt, die DJI Mini 4 Pro. Wie die übri­gen Mini-Model­le von DJI unter­schrei­tet die Mini 4 Pro auch wie­der mit ihrem Start­ge­wicht die wich­ti­ge Schwel­le von 250g. Sie fällt damit in der EU in die Droh­nen­ka­te­go­rie C0, was vie­le Vor­tei­le bietet:

  • Sie kann ohne einen Droh­nen­füh­rer­schein geflo­gen werden.
  • Sie kann in der Kate­go­rie Open A1 betrie­ben wer­den, so darf sie auch in Wohn­ge­bie­ten und nahe an Men­schen geflo­gen werden.
  • Sie ist extrem gut trans­por­ta­bel. Ein kom­plet­tes Set mit Droh­ne, Fern­be­die­nung und 3 Akkus wiegt knapp 1kg.

Trotz allem sind aber auch für den Betrieb der Mini 4 Pro eine gül­ti­ge Haft­pflicht­ver­si­che­rung und eine Regis­trie­rung des Pilo­ten beim Luft­fahrt­bun­des­amt erfor­der­lich. Die Mini 4 Pro ist die ers­te DJI Droh­ne, die offi­zi­ell in der Droh­nen­ka­te­go­rie C0 zer­ti­fi­ziert ist, ihre Unter­sei­te ziert ein offi­zi­el­les C0-Logo.

Äußer­lich unter­schei­det sich die Mini 4 Pro nur unwe­sent­lich von der Vor­gän­ge­rin, der Mini 3 Pro, die ich seit 1 1/2 Jah­ren ger­ne nut­ze. Über sie habe ich auf die­ser Web­site auch schon eini­ge Bei­trä­ge erstellt. Gewicht, Flug­zeit, Sen­sor­grö­ße, Optik und Flug­ei­gen­schaf­ten sind weit­ge­hend ver­gleich­bar, den­noch hat die Mini 4 Pro eini­ge Ver­bes­se­run­gen, die mich sofort zum Umstieg moti­viert haben:

  • Sie ver­fügt über eine omni­di­rek­tio­na­le Hin­der­nis­er­ken­nung (die 3 Pro kann nur Hin­der­niss vor, hin­ter und unter sich erken­nen) was sehr viel umfang­rei­che­re auto­ma­ti­sier­te Bewe­gungs­mo­di erlaubt und das Risko von Kol­li­sio­nen im Flug deut­lich reduziert.
  • Die Kame­ra­op­tik ist zwar gleich geblie­ben, die Bild­ver­ar­bei­tung wur­de aber deut­lich verbessert. 
  • Im Videobe­reich unter­stützt die Mini 4 Pro nun 4k 60p auch in den Acti­ve Track und POI Modi, sowie in HLG und 10-Bit D-Log M. 
  • Im Zeit­lu­pen­mo­dus wird nun auch 4k 100P unterstützt.
  • Die Mini 4Pro unter­stützt auch Waypoints.
  • Im Foto­mo­dus ist nun der hoch­auf­lö­sen­de 48 Mega­pi­xel Modus deut­lich bes­ser rea­li­siert, es sind auch HDR- und Seri­en­auf­nah­men möglich.
  • Die Reich­wei­te und die Qua­li­tät der Video­über­tra­gung auf die Fern­steue­rung (jetzt in FullHD 60P) ist noch­mals deutlichverbessertworden.

Alles in allem ist die Mini 4 Pro damit sozu­sa­gen eine leicht geschrumpf­te Ver­si­on mei­ner DJI Air 3 ohne deren 3-fach Tele-Optik.

Die Vor­tei­le haben mich ins­ge­samt über­zeugt, so dass ich die DJI Mini 4 Pro Fly More Com­bo mit DJI RC 2 Fern­steue­rung* bereits am Erschei­nungs­tag bei ama­zon bestellt habe. Vor­ges­tern ist sie bereits ange­kom­men. Ein ers­ter Pro­be­flug ges­tern an unse­rem „Haus­berg“ ver­lief sehr viel­ver­spre­chend. Hier als klei­ne Appe­tit­hap­pen zwei Bil­der davon:

Ich wer­de erneut berich­ten, wenn ich mehr Erfah­run­gen mit der neu­en Droh­ne habe. Ich pla­ne auch wie­der einen Ver­gleichs­tets der Bild­qua­li­tät mei­ner Droh­nen mit mei­ner Voll­for­mat­ka­me­ra und auch mei­nem neu­en iPho­ne 15 Pro, das über einen ver­gleich­ba­ren Sen­sor ver­fü­gen soll. Ich bin auf das Ergeb­nis selbst sehr gespannt…

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