Hallo ! Arbeite mit der R5 und dem 100 Macro … Stacking in DPP4 funktionierte mit den RAW Dateien - als Ich jedoch um den Vorgang zu beschleunigen dieselben RAW Files als JPEG abspeicherte - erhielt ich eine Fehlermeldung bei DPP4 dass er diese Files nicht verarbeiten werden können … whats wrong ? Mit freundlichen Grüßen
Hallo Frank, leider kann ich da auch nicht weiterhelfen, da ich mit DPP4 nicht arbeite. Ich finde in DPP die Bedienung und die Geschwindigkeit äußerst unbefriedigend. Beim Focusstacking ist meiner Meinung nach Helicon Focus nicht zu schlagen. Es ist um Größenordnungen schneller und erlaubt eine komfortable Nachbearbeitung, die zumindest bei Fotos „aus der Hand“ auch immer notwendig ist. Helicon Focus ist zwar nicht billig, aber jeden Cent wert.
Hallo, vielen Dank für den sehr hilfreichen Artikel! Mir bleibt abschließend nur eine offene Frage: Haben Sie eine Möglichkeit gefunden, die Aktivierung des Fokus-Bracketing auf eine individuelle Taste zu belegen? Das wäre aus meiner Sicht gerade im Bereich der Makrofotografie extrem hilfreich. Mir ist es bisher aber nicht gelungen. Grüsse K. Menzel
Hallo zurück, ich kenne auch keine Möglichkeit dazu. Das macht aus meiner Sicht aber auch keinen Sinn, da man ja je nach Aufnahmesituation unterschiedliche Parameter einstellen muss (Abstand, Anzahl Aufnahmen). Ich habe mir daher dazu alle relevanten Einstellungen auf eine Seite im Custom-Menu gesetzt. Viele Grüße, Gerd-Uwe Neukamp
Das Fokus-Stacking haben Sie sehr gut erklärt. Das Scharfstellen überlasse ich der R6 im grösstmöglichen AF-Modus, da ich manuell nicht immer die vorderste Blattspitze einer Blüte erkannt habe. Ich mache meist 30 Fotos und suche dann das letzte aus, was ich noch scharf haben möchte. Da reichen dann oft 15 bis 20 Fotos. Zu DPP4 bin ich nich ganz Ihrer Meinung, da die Bearbeitung recht einfach ist und schnell geht. Das zusammenrechnen von ca. 35 RAW-Bilder dauert dann ungefähr 5 Minuten. Dafür ist nicht nur ein schneller Prozessor notwendig, sondern ein sehr großer flüssigkeitgekühlter Prozessorkühler notwendig, da DPP4 offenbar viel Rechenleistung erfordert. Mein AMD-Prozessor ist ein Jahr alt und hat nur 8 Kerne. Mit meinem vorigen Computer dauerte die Erstellung eines Bildes aus 20 RAW-Bildern ca. 1 Stunde. Ich habe jetzt seit einem Jahr die R6 und 3 sehr gute Macro Objektive und in Verbindung mit dem kostenlosen DPP4 macht die Erstellung von Macro-Fotos richtig Spaß. Liebe Grüße Johann
Die Bearbeitungsqualität von Canon DPP4 ist sicher sehr gut, es ist aber eben im Vergleich insbesondere mit Helicon Focus doch sehr langsam. Ich finde zudem die Bedienung altmodisch und wenig intuitiv. Wenn man sich aber darauf einlässt und die nötige Geduld hat, sind die Ergebnisse zugegebenermaßen erstklassig. Die R6 hat eine deutich geringere Aufklösung als die R5, so dass die Bearbeitung damit natürlich schneller geht als in meinem Beispiel. Mein 16-Kern Threadripper 2950x hat, wie ich im Artikel geschrieben habe, jedenfalls für einen Stack der R5 aus 40 Ebenen geschlagene 25 Minuten gebraucht. Dagegen ist Helicon Focus als Spezialist im Vergleich rasend schnell (Stack der R5 mit 30 Bildern in 15 Sekunden!). Auch die Bearbeitung und insbesondere Korrektur ist dort meiner Ansicht nach deutlich komfortabler möglich. Ich kann nur empfehlen, es einmal selbst zu testen. Viele Grüße, Gerd-Uwe
Noch eine Ergänzung zu meinem vorherigen Kommentar bzw. zusätzliche Information zur Rendering-Software. DPP habe ich erst garnicht ausprobiert und es gleich über den Weg Lightroom/Photoshop versucht. Für meinen ersten Stacking-Versuch hatte ich eine Reihe mit 40 Bildern. In PS hat es schon ewig gedauert, bis die einzelnen Ebenen erstellt waren. Beim automatisch ausrichten habe ich dann PS nach über einer Stunde komplett abgebrochen. Da war der Vorgang gerade mal bei 25% angelangt.
Ich habe mir dann die Testversion von HeliconFocus installiert. Das Öffnen der 40 Bilder dauerte weniger als 2 Minuten. Das Rendern dauerte auch weniger als 2 Minuten. Also gravierende Unterschiede zu PS
Ja, Helicon Focus ist da wirklich eine Klasse für sich. Es ist übrigens nicht nur viel schneller als Photoshop, sondern liefert auch in der Regel bessere Ergebnisse. Sollten dennoch Render-Fehler auftreten, lassen sich diese zudem deutlich einfacher und besser korrigieren als in Photoshop. Ich nutze zum stacken daher nur noch Helicon Focus und habe die Vollversion gekauft.
Hervorragend erklärt - so lernt man auf einfache und verständliche Weise wie das Stacking mit R5/R6 funktioniert, auf was man achten und wie man am besten zum Kennenlernen vorgehen soll. Besonders die Erklärungen zu den verschiedenen Software-Produkten sind äußerst hilfreich. Danke.
Moin, ein sehr hilfreicher Dialog für mich, der gerade die Focus-Bracketing Funktion der R6 intensiv probiert. Ich habe bei meiner 5D MK4 mit sehr gutem Erfolg den Helicon FB Tube eingesetzt. Er wird wie ein Zwischenring montiert und lässt kaum Wünsche offen. Kostet ca. 200,-€.
Super Tutorial. Ich habe es gleich nachvollzogen und komme zum gleichen Schluss: Helicon Focus als Plugin für LightRoom und die Post geht ab. Helicon ermöglicht sogar die Verwendung der CUDA-Funktionalität der Grafikkarte, um das Rendering zu beschleunigen. Damit wird das Fokus-Bracketing zur konkreten Option. Cool! Schade nur, dass die R5 einen nicht den Fokus-Range (von - bis) bestimmen lässt und dann nur innerhalb dieses Ranges den Fokus verschiebt. Das würde das Raten der Anzahl und die vielen unnützen Fotos vermeiden.
Klasse Thema, was ich dabei nur nicht ganz verstehe. Worauf fokussiert man dann, audmf das Objekt was man scharf haben nehme ich an. Die Kamera verschiebt dann denn Fokus weiter nach hinten, oder auch nach vorne?
Hallo Mariusz, zum Beginn der Aufnahmeserie muss man auf den vordersten Punkt des Objekts, das man scharf abbilden möchte, fokussieren. Ich mache das üblicherweise manuell und verschiebe sicherheitshalber den Fokus sogar noch etwas weiter nach vorne. Beim Stacking verschiebt die Kamera dann automatisch den Fokus bei jedem Bild etwas weiter nach hinten. Die Schrittweite kann dabei in 10 Stufen gewählt werden, meist reicht die Voreinstellung „4“ dabei aus, ansonsten muss man kürzere Intervalle ausprobieren. Die notwendige Anzahl an Aufnahmen lässt sich leider nur durch ausprobieren ermitteln. Viel Spass beim Stacken und viele Grüße Gerd-Uwe
Hallo, wie schon oft erwähnt, super erklärt. Noch eine Frage (da ich die Antwort hier - noch - nicht gefunden habe: Muss man den End-Fokuspunkt des Objekts nicht angeben? Wie weiß die Kamera, bis wohin fokusiert werden muss. Grüße aus Wien, Horst W.
Hallo Horst, bitte entschuldige die späte Antwort. Dein Kommentar ist leider bei mir im SPAM-Ordner gelandet und ich habe ihn erst jetzt gefunden. Ein Endpunkt für das Stacking kann bei Canon in der Tat leider nicht angegeben werden. Da bleibt nur Versuch und Irrtum. Ich schieße dann immer über das Ziel bewusst hinaus und lösche alle Bilder mit einem Schärfepunkt hinter dem Objekt. Viele Grüße, Gerd-Uwe
Auch wenn ich noch keine Stacking Erfahrungen habe, so macht Ihr Beitrag Lust sich mit dem Thema zu beschäftigen. Gerade die R5 scheint durch die Kombination aus 20fps, der guten Stabilisierung und der hohen Auflösung im KB Sektor die erste Wahl zu sein. Danke auch für die Gegenüberstellung der Methoden und Tools, sehr gut ausgearbeitet und hilfreich. Die Ergebnisse aus der Hand finde ich sehr überzeugend.
Haben Sie Erfahrungen mit Langzeitbelichtungen (ich denke da an mehrere Minuten) und der Wirksamkeit der kamerainternen Rauschreduzierung gemacht? Ich habe im Netz diverse Stimmen gelesen, die sich kritisch über das Rauschen der r5 äußerten. Allerdings habe ich noch keine methodische Ausarbeitung zu dem Thema gesehen.
Sehr geehrter Herr Wagner, vielen Dank für Ihren netten Kommentar. Auch für mich war das Fokus-Stacking lange Zeit in der Versenkung verschwunden. Ich hatte es rein auf die Makrofotografie und den Stativeinsatz beschränkt gesehen. Aber da die EOS R5 da die hohe Serienbildgeschwindigkeit von 20fps, der integrierte Bildstabilisator und die eingebaute Stacking-Funktion vermuten liess, dass auch ein Freihandeinsatz möglich sein könnte, wurde ich neugierig, habe es ausprobiert und die ersten Ergebnisse haben auch mich verblüfft. Ich werde die Funktion in Zukunft sicher häufiger einsetzen. Bezüglich der Langzeitbelichtungen mit der R5 habe auch ich bisher noch keine Erfahrungen mit Belichtungen von mehr als 30 Sekunden. Die guten High-Iso Eigenschaften der Kamera lassen aber vermuten, dass sie da nicht schlechter performt als der Wettbewerb - aber vielleicht werde ich mich da demnächst auch einmal mit beschäftigen - vielen Dank für die Anregung.
Vielen Dank für den tollen Bericht, jetzt bin ich noch mehr traurig, dass die R dieses Feature als einzige Canon Spiegellose nicht hat:-( Ich mußte extra nachsehen, aber „Akkommodation“ wird mit zwei „m“ geschrieben.
Hallo Herr Wasser, es freut mich, dass Ihnen der Beitrag gefallen hat. Warum Canon das Feature bei der R weggelassen hat, verstehe ich auch nicht, aber notfalls kann man ja auch manuell stacken, so habe ich es bei dem Krokodil ja auch gemacht. Ausserdem ist das ja vielleicht ein zusätzlicher Grund, auf die R5 upzugraden 😉 Vielen Dank auch für Ihren Hinweis auf den peinlichen Rechtschreibfehler, ich habe ihn bereits korrigiert.
Eine klasse Besachreibung dieser (für mich und Canon) neuen Technik. Vielen Dank dafür ! Zeigt einmal mehr auf, was alles mit der neuen R5 möglich ist. Gruß Alf
Vielen Dank Alf, ich habe das Thema ja auch gerade erst für mich wieder neu entdeckt. Es macht mit der R5 wirklich Spaß und geht mit Helicon Focus auch schnell von der Hand. Die R5 rockt!
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Hallo ! Arbeite mit der R5 und dem 100 Macro … Stacking in DPP4 funktionierte mit den RAW Dateien - als Ich jedoch um den Vorgang zu beschleunigen dieselben RAW Files als JPEG abspeicherte - erhielt ich eine Fehlermeldung bei DPP4 dass er diese Files nicht verarbeiten werden können … whats wrong ? Mit freundlichen Grüßen
Hallo Frank,
leider kann ich da auch nicht weiterhelfen, da ich mit DPP4 nicht arbeite. Ich finde in DPP die Bedienung und die Geschwindigkeit äußerst unbefriedigend. Beim Focusstacking ist meiner Meinung nach Helicon Focus nicht zu schlagen. Es ist um Größenordnungen schneller und erlaubt eine komfortable Nachbearbeitung, die zumindest bei Fotos „aus der Hand“ auch immer notwendig ist. Helicon Focus ist zwar nicht billig, aber jeden Cent wert.
Hallo,
vielen Dank für den sehr hilfreichen Artikel!
Mir bleibt abschließend nur eine offene Frage:
Haben Sie eine Möglichkeit gefunden, die Aktivierung des Fokus-Bracketing auf eine individuelle Taste zu belegen?
Das wäre aus meiner Sicht gerade im Bereich der Makrofotografie extrem hilfreich. Mir ist es bisher aber nicht gelungen.
Grüsse
K. Menzel
Hallo zurück,
ich kenne auch keine Möglichkeit dazu. Das macht aus meiner Sicht aber auch keinen Sinn, da man ja je nach Aufnahmesituation unterschiedliche Parameter einstellen muss (Abstand, Anzahl Aufnahmen). Ich habe mir daher dazu alle relevanten Einstellungen auf eine Seite im Custom-Menu gesetzt.
Viele Grüße,
Gerd-Uwe Neukamp
Das Fokus-Stacking haben Sie sehr gut erklärt. Das Scharfstellen überlasse ich der R6 im grösstmöglichen AF-Modus, da ich manuell nicht immer die vorderste Blattspitze einer Blüte erkannt habe. Ich mache meist 30 Fotos und suche dann das letzte aus, was ich noch scharf haben möchte. Da reichen dann oft 15 bis 20 Fotos. Zu DPP4 bin ich nich ganz Ihrer Meinung, da die Bearbeitung recht einfach ist und schnell geht. Das zusammenrechnen von ca. 35 RAW-Bilder dauert dann ungefähr 5 Minuten. Dafür ist nicht nur ein schneller Prozessor notwendig, sondern ein sehr großer flüssigkeitgekühlter Prozessorkühler notwendig, da DPP4 offenbar viel Rechenleistung erfordert. Mein AMD-Prozessor ist ein Jahr alt und hat nur 8 Kerne. Mit meinem vorigen Computer dauerte die Erstellung eines Bildes aus 20 RAW-Bildern ca. 1 Stunde. Ich habe jetzt seit einem Jahr die R6 und 3 sehr gute Macro Objektive und in Verbindung mit dem kostenlosen DPP4 macht die Erstellung von Macro-Fotos richtig Spaß.
Liebe Grüße
Johann
Die Bearbeitungsqualität von Canon DPP4 ist sicher sehr gut, es ist aber eben im Vergleich insbesondere mit Helicon Focus doch sehr langsam. Ich finde zudem die Bedienung altmodisch und wenig intuitiv. Wenn man sich aber darauf einlässt und die nötige Geduld hat, sind die Ergebnisse zugegebenermaßen erstklassig. Die R6 hat eine deutich geringere Aufklösung als die R5, so dass die Bearbeitung damit natürlich schneller geht als in meinem Beispiel. Mein 16-Kern Threadripper 2950x hat, wie ich im Artikel geschrieben habe, jedenfalls für einen Stack der R5 aus 40 Ebenen geschlagene 25 Minuten gebraucht. Dagegen ist Helicon Focus als Spezialist im Vergleich rasend schnell (Stack der R5 mit 30 Bildern in 15 Sekunden!). Auch die Bearbeitung und insbesondere Korrektur ist dort meiner Ansicht nach deutlich komfortabler möglich. Ich kann nur empfehlen, es einmal selbst zu testen.
Viele Grüße,
Gerd-Uwe
Noch eine Ergänzung zu meinem vorherigen Kommentar bzw. zusätzliche Information zur Rendering-Software. DPP habe ich erst garnicht ausprobiert und es gleich über den Weg Lightroom/Photoshop versucht. Für meinen ersten Stacking-Versuch hatte ich eine Reihe mit 40 Bildern. In PS hat es schon ewig gedauert, bis die einzelnen Ebenen erstellt waren. Beim automatisch ausrichten habe ich dann PS nach über einer Stunde komplett abgebrochen. Da war der Vorgang gerade mal bei 25% angelangt.
Ich habe mir dann die Testversion von HeliconFocus installiert. Das Öffnen der 40 Bilder dauerte weniger als 2 Minuten. Das Rendern dauerte auch weniger als 2 Minuten. Also gravierende Unterschiede zu PS
Ja, Helicon Focus ist da wirklich eine Klasse für sich. Es ist übrigens nicht nur viel schneller als Photoshop, sondern liefert auch in der Regel bessere Ergebnisse. Sollten dennoch Render-Fehler auftreten, lassen sich diese zudem deutlich einfacher und besser korrigieren als in Photoshop. Ich nutze zum stacken daher nur noch Helicon Focus und habe die Vollversion gekauft.
Hervorragend erklärt - so lernt man auf einfache und verständliche Weise wie das Stacking mit R5/R6 funktioniert, auf was man achten und wie man am besten zum Kennenlernen vorgehen soll. Besonders die Erklärungen zu den verschiedenen Software-Produkten sind äußerst hilfreich. Danke.
Hallo Peter, vielen Dank für Deinen Kommentar und viel Spass beim Stacken!
Moin, ein sehr hilfreicher Dialog für mich, der gerade die Focus-Bracketing Funktion der R6 intensiv probiert. Ich habe bei meiner 5D MK4 mit sehr gutem Erfolg den Helicon FB Tube eingesetzt. Er wird wie ein Zwischenring montiert und lässt kaum Wünsche offen. Kostet ca. 200,-€.
Super Tutorial. Ich habe es gleich nachvollzogen und komme zum gleichen Schluss: Helicon Focus als Plugin für LightRoom und die Post geht ab. Helicon ermöglicht sogar die Verwendung der CUDA-Funktionalität der Grafikkarte, um das Rendering zu beschleunigen. Damit wird das Fokus-Bracketing zur konkreten Option. Cool!
Schade nur, dass die R5 einen nicht den Fokus-Range (von - bis) bestimmen lässt und dann nur innerhalb dieses Ranges den Fokus verschiebt. Das würde das Raten der Anzahl und die vielen unnützen Fotos vermeiden.
Klasse Thema, was ich dabei nur nicht ganz verstehe. Worauf fokussiert man dann, audmf das Objekt was man scharf haben nehme ich an. Die Kamera verschiebt dann denn Fokus weiter nach hinten, oder auch nach vorne?
Grüße
Hallo Mariusz,
zum Beginn der Aufnahmeserie muss man auf den vordersten Punkt des Objekts, das man scharf abbilden möchte, fokussieren. Ich mache das üblicherweise manuell und verschiebe sicherheitshalber den Fokus sogar noch etwas weiter nach vorne. Beim Stacking verschiebt die Kamera dann automatisch den Fokus bei jedem Bild etwas weiter nach hinten. Die Schrittweite kann dabei in 10 Stufen gewählt werden, meist reicht die Voreinstellung „4“ dabei aus, ansonsten muss man kürzere Intervalle ausprobieren. Die notwendige Anzahl an Aufnahmen lässt sich leider nur durch ausprobieren ermitteln.
Viel Spass beim Stacken und viele Grüße
Gerd-Uwe
Hallo,
wie schon oft erwähnt, super erklärt.
Noch eine Frage (da ich die Antwort hier - noch - nicht gefunden habe: Muss man den End-Fokuspunkt des Objekts nicht angeben? Wie weiß die Kamera, bis wohin fokusiert werden muss.
Grüße aus Wien, Horst W.
Hallo Horst,
bitte entschuldige die späte Antwort. Dein Kommentar ist leider bei mir im SPAM-Ordner gelandet und ich habe ihn erst jetzt gefunden. Ein Endpunkt für das Stacking kann bei Canon in der Tat leider nicht angegeben werden. Da bleibt nur Versuch und Irrtum. Ich schieße dann immer über das Ziel bewusst hinaus und lösche alle Bilder mit einem Schärfepunkt hinter dem Objekt.
Viele Grüße, Gerd-Uwe
Auch wenn ich noch keine Stacking Erfahrungen habe, so macht Ihr Beitrag Lust sich mit dem Thema zu beschäftigen. Gerade die R5 scheint durch die Kombination aus 20fps, der guten Stabilisierung und der hohen Auflösung im KB Sektor die erste Wahl zu sein. Danke auch für die Gegenüberstellung der Methoden und Tools, sehr gut ausgearbeitet und hilfreich. Die Ergebnisse aus der Hand finde ich sehr überzeugend.
Haben Sie Erfahrungen mit Langzeitbelichtungen (ich denke da an mehrere Minuten) und der Wirksamkeit der kamerainternen Rauschreduzierung gemacht? Ich habe im Netz diverse Stimmen gelesen, die sich kritisch über das Rauschen der r5 äußerten. Allerdings habe ich noch keine methodische Ausarbeitung zu dem Thema gesehen.
Sehr geehrter Herr Wagner,
vielen Dank für Ihren netten Kommentar. Auch für mich war das Fokus-Stacking lange Zeit in der Versenkung verschwunden. Ich hatte es rein auf die Makrofotografie und den Stativeinsatz beschränkt gesehen. Aber da die EOS R5 da die hohe Serienbildgeschwindigkeit von 20fps, der integrierte Bildstabilisator und die eingebaute Stacking-Funktion vermuten liess, dass auch ein Freihandeinsatz möglich sein könnte, wurde ich neugierig, habe es ausprobiert und die ersten Ergebnisse haben auch mich verblüfft. Ich werde die Funktion in Zukunft sicher häufiger einsetzen.
Bezüglich der Langzeitbelichtungen mit der R5 habe auch ich bisher noch keine Erfahrungen mit Belichtungen von mehr als 30 Sekunden. Die guten High-Iso Eigenschaften der Kamera lassen aber vermuten, dass sie da nicht schlechter performt als der Wettbewerb - aber vielleicht werde ich mich da demnächst auch einmal mit beschäftigen - vielen Dank für die Anregung.
Vielen Dank für den tollen Bericht,
jetzt bin ich noch mehr traurig, dass die R dieses Feature als einzige Canon Spiegellose nicht hat:-(
Ich mußte extra nachsehen, aber „Akkommodation“ wird mit zwei „m“ geschrieben.
Hallo Herr Wasser,
es freut mich, dass Ihnen der Beitrag gefallen hat. Warum Canon das Feature bei der R weggelassen hat, verstehe ich auch nicht, aber notfalls kann man ja auch manuell stacken, so habe ich es bei dem Krokodil ja auch gemacht. Ausserdem ist das ja vielleicht ein zusätzlicher Grund, auf die R5 upzugraden 😉
Vielen Dank auch für Ihren Hinweis auf den peinlichen Rechtschreibfehler, ich habe ihn bereits korrigiert.
Eine klasse Besachreibung dieser (für mich und Canon) neuen Technik. Vielen Dank dafür !
Zeigt einmal mehr auf, was alles mit der neuen R5 möglich ist.
Gruß Alf
Vielen Dank Alf, ich habe das Thema ja auch gerade erst für mich wieder neu entdeckt. Es macht mit der R5 wirklich Spaß und geht mit Helicon Focus auch schnell von der Hand. Die R5 rockt!