05. 11. 2025

Um 6:00 Uhr ging der Wecker, um 7:00 Uhr star­te­ten wir noch in der Mor­gen­däm­me­rung (die Son­ne ging um 8:31 Uhr auf) unse­ren Tages­aus­flug nach Sen­ja, der zweit­größ­ten Insel Nor­we­gens, die west­lich von Trom­sø liegt.

Zwar liegt die Insel in nur ca. 90km Ent­fer­nung von Trom­sø, wegen der durch die vie­len Fjor­de zer­klüf­te­ten Land­schaft und der Stra­ßen­ver­hält­nis­se (Schnee und Eis) benö­tig­ten wir für die so gut 180km lan­ge Stre­cke gute 3 Stun­den. Lei­der mein­te es das Wet­ter nicht sehr gut mit uns. Es reg­ne­te immer wieder.

Die Land­schaft war toll. Sie erin­ner­te uns teils an die schrof­fen West­fjor­de in Island, teils ans Enga­din. Hier eini­ge Impres­sio­nen von der reg­ne­ri­schen Fahrt:

Über­all in Nor­we­gen fin­den sich rote Holz­hüt­ten, die einen schö­nen Farb­kon­trast zum blau­en Meer und Him­mel abgeben:

Ok, so sehr blau war der Him­mel dies­mal wirk­lich nicht 😉.

Lei­der spiel­te das Wet­ter den gan­zen Tag über so gar nicht mit, also haben wir für uns beschlos­sen, dass wir noch­mals dort­hin müs­sen, viel­leicht mit einem Cam­per auf einer aus­ge­dehn­te­ren Norwegen-Tour.

In Fjord­gård haben wir uns erst­mal ein Café gesucht und auch ein sehr net­tes gefun­den. Har­ry hat dort auch etwas ins Gäs­te­buch, das man uns auch gleich hin­ge­legt hat­te, geschrie­ben. Von hier aus kann man eine Wan­de­rung im Seg­la Trail star­ten. Seg­la ist der stei­le Berg, der auf vie­len Fotos von Sen­ja abge­bil­det ist.

Die Wan­de­rung zur Berg­spit­ze ist beliebt auf Sen­ja. Ein stei­ler Pfad führt an der Süd­sei­te des Ber­ges hin­auf zum Gip­fel, der 639 Meter über dem Meer liegt. Oben ange­kom­men, hat man dann einen herr­li­chen Blick auf den Mefjord und die umlie­gen­den Ber­ge. Die steil abfal­len­de west­li­che Klip­pe gibt jedem, der sich traut, über den Rand zu schau­en, einen Adrenalinkick.

Aber bei dem Regen war der Trail nicht zu gehen. Zudem über­stieg die Wan­de­rung an der Steil­küs­te auch unser alpi­nes Kön­nen bei wei­tem. Statt­des­sen wähl­ten wir die deut­lich beque­me­re Vari­an­te und star­te­ten die Drohnen.

Für den Rück­weg nah­men wir eine Abkür­zung und nah­men die Fäh­re von Botnhamn ⛴️ nach Brens­hol­men auf der Insel Kva­loya. Die Über­fahrt dau­er­te ca. 40 Minu­ten und kos­te­te etwa 20€. An Bord wur­de ledig­lich das Num­mern­schild regis­triert, die Abrech­nung erfolg­te erst hin­ter­her über die Miet­wa­gen-End­ab­rech­nung. Sehr komfortabel!

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Vom Anle­ger aus war es noch eine gut 1 1/2 stün­di­ge Fahrt zurück zu unse­rer Feri­en­woh­nung, wo wir den Abend wie­der ruhig aus­klin­gen ließen.