03. 11. 2025 - Whale watching

Für den heu­ti­gen Tag hat­ten wir wie­der eine Wal-Safa­ri gebucht. Nach Simo­nes schlech­ter Erfah­rung von der letz­ten Boots-Safa­ri, die sie wegen See­krank­heit weit­ge­hend lie­gend auf einer Bank im Boot ver­brach­te, fuh­ren wir dies­mal früh nur zu dritt los. Wir hat­ten bewusst einen Ter­min am Anfang der Rei­se gewählt, da wir befürch­te­ten, dass die Tour wegen schlech­ten Wet­ters abge­sagt wer­den könn­te (wie bei unse­rer letz­ten Rei­se) und wir dann noch die Gele­gen­heit zu einem Alter­na­tiv­ter­min hätten. 

Dies­mal mein­te es das Wet­ter aber gut mit uns, der Him­mel war nur leicht bewölkt. Lei­der hat­te unser Anbie­ter zwi­schen­zeit­lich das Boot und auch den Anle­ger gewech­selt, so dass wir das neue Boot erst suchen muss­ten. Als wir dort dann end­lich anka­men, waren wir die letz­ten Gäs­te und es ging dann direkt los.

Auf dem Bild oben, vom Boot aus zurück auf­ge­nom­men, sieht man die Trom­sø­brua, die Trom­sø mit dem süd­li­chen Fest­land ver­bin­det sowie links die Eis­meer­ka­the­dra­le.

Auf dem letz­ten Bild: Ein Spie­gel-Sel­fie der haupt­amt­li­chen Foto­gra­fen in ihrer natür­li­chen Umge­bung 😉. Ins­be­son­de­re durch den Fahrt­wind war es sehr kalt.

Die Fahrt ging zunächst für fast 2 Stun­den nach Nord-Osten hin­aus in den tie­fe­ren Fjord. Die Fahrt selbst war bei dem schö­nen Wet­ter sehr kurz­wei­lig, nach etwa 1 Stun­de ging die Son­ne auf. Wir sahen auch meh­re­re Leucht­tür­me am Küs­ten­rand, das ergab bei schö­nem Licht eini­ge net­te Motive:

Nach ca. 70km und fast 2h Fahrt war es dann end­lich soweit: Hier unser ers­ter Buckel­wal, der mehr­fach sei­ne Flu­ke prä­sen­tier­te. Wer genau­er hin­sieht: der hat Fuß­pilz links 🤣

Spä­ter stie­ßen wir dann auf eine gro­ße Grup­pe Orkas:

Walsafari: weitere Säugetiere im Wasser 

Und um die vie­len Wale schwam­men doch tat­säch­lich auch eini­ge Homi­ni­den herum 😉:

Das scheint nun der neu­es­te Tou­ris­ten-Schrei zu sein: Tau­chen mit Orkas. Von meh­re­ren Schlauch­boo­ten wur­den dort sicher gut 20 Tou­ris­ten aus­ge­setzt, die mun­ter um die Orkas herumschnorchelten. 

Walsafari: Rückweg

Alles in allem war die Tour sehr erfolg­reich. Ich habe ins­ge­samt 2.600 Fotos gemacht, bei einer Bild­se­quenz von 20 Bil­dern pro Sekun­de geht das sehr schnell. Da die Wale immer nur kurz auf­tau­chen, ist man aber häu­fig trotz­dem zu spät. Das bedurf­te daher noch einer umfang­rei­chen Nach­be­ar­bei­tung, bei der der Groß­teil der Bil­der wie­der im Papier­korb verschwand.

Auf dem lan­gen Rück­weg ging die Son­ne dann bereits wie­der unter. Aktu­ell ging die Son­ne hier um 8:21 Uhr auf und bereits um 14:32 Uhr bereits wie­der unter. Wir waren dann gegen 15:30 Uhr wie­der zurück im Hafen, wo uns Simo­ne mit dem Leih­wa­gen abhol­te. Sie hat­te den Tag u.a. im Pola­ria Muse­um und bei einem Stadt­bum­mel bei dem schö­nen Wet­ter auch gut verbracht.

Abendessen im Hard Rock Café 

Wir haben anschlie­ßend noch ein­ge­kauft und zuhau­se in unse­rer Nord­licht-App dann gese­hen, dass der Auro­ra-Index hoch war. Auch das Wet­ter spiel­te mit, abends war der Him­mel ent­ge­gen der Wet­ter­vor­her­sa­ge fast wol­ken­frei und wir konn­ten bereits die ers­ten Nord­lich­ter sehen. Wir haben dann schnell im loka­len Hard Rock Café tat­säch­lich einen Platz ergat­tert und Tacos, Bur­ger und Sala­te gegessen.

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Nor­we­gen, Tromsø

Har­ry hat­te sich net­ter­wei­se der alko­ho­li­schen Geträn­ke ent­hal­ten, damit wir danach noch zu unse­rem am Vor­tag aus­ge­kund­schaf­te­ten Foto­spot am Ersfjord fah­ren konnten.

Zügig haben wir uns dann zum Ersfjord auf­ge­macht und - was soll man sagen - es war unglaub­lich. Der Mond stand auch hell am Him­mel, dadurch waren die umlie­gen­den Ber­ge gut sicht­bar. Nord­lich­ter haben schon was magi­sches. Mit uns waren noch vie­le ande­re Leu­te da, alle waren begeis­tert. Wir haben die wabern­den grü­nen Licht­bän­der ins­ge­samt gut 1 1/2 Stun­den bewun­dert. Hier eini­ge foto­gra­fi­sche Ergeb­nis­se unse­res Ausflugs:

Und noch ein kur­zes Timel­ap­se Video, das ich aus den Ein­zel­auf­nah­men erstellt habe:

Wir fuh­ren dann gegen Mit­ter­nacht wie­der zurück und fie­len nach dem anstren­gen­den, ereig­nis­rei­chen und lan­gen Tag tod­mü­de in die Betten.